Die Entdeckung der Currywurst
 



Die Entdeckung der Currywurst
  Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Letztes Feedback
   10.11.16 22:49
    autobinarysig101@gmx.com
   24.06.17 12:02
    Wieso kein Bild zu sehen
   10.11.17 13:37
    {Emotic(chilling)}

http://myblog.de/currywurstentdeckung

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Meine Meinung zum Buch

Die Novelle ,,Die Entdeckung der Currywurst'' von Uwe Timm, aus dem Jahre 1993, handelt von dem Ich-Erzähler, der herausfinden möchte, wie Lena Brücker, eine ehemalige Imbissbudenbesitzerin, die Currywurst entdeckte. Also besucht er sie im Altersheim, wo Lena ihm ihre Lebensgeschichte erzählt.

Bevor ich das Buch las, hatte ich nicht viele Erwartungen an dieses. Dennoch glaubte ich, dass es hauptsächlich von der Currywurst handelt.Nachdem ich den Klappentext des Buches gelesen habe, wusste ich nun, dass es um eine Liebesgeschichte geht. Als ich jedoch anfing, das Buch zu lesen, fiel auf, dass sich die Rahmenhandlung in der Gegenwart abspielt, während sich die eigentliche Geschichte im zweiten Weltkrieg in Hamburg abspielt. Auch wenn es nicht das wesentliche Thema der Novelle ist, habe ich viele Eindrücke von dem Ende des zweiten Weltkrieges erhalten.

In den Herbstferien beendete ich das Buch und kann nun schon meine Meinung dazu abgeben. Das Buch ,,Die Entdeckung der Currywurst’’ ist am Anfang schwierig nachzuvollziehen, aufgrund des ungewöhnlichen Schreibstils. Uwe Timm hatte scheinbar ein Händchen für ständige Sprünge der Erzählperspektiven. Noch dazu wird die wörtliche Rede nicht wie gewohnt gekennzeichnet.Die Geschichte fand ich, nachdem ich mich an den Schreibstil gewöhnt habe, auch sehr interessant. Sie ist eine gute Möglichkeit einen Einblick in die damalige Zeit zu gewinnen, da es sehr realitätsnah geschrieben ist, kann man sich so gut in die damaligen Geschehnisse hineinversetzen. Ich denke man kann der alten Lena Brücker auch gut abnehmen, dass sie wirklich die Geschichte erlebt hat. Das eigentliche Titelthema, also die Entdeckung der Currywurst, beginnt jedoch erst am Ende des Buches, was ich allerdings ganz gut finde, da die Vorgeschichte Lena Brückers eine sehr entscheidende Rolle spielt und man somit ganz erwartungsvoll am Lesen ist, wann sie endlich entdeckt wird.

Fazit: Eigenwillig und interessant. Wer’s mag, lesen!
11.1.16 22:07


Zubereitung der Currywurst

Am Mittwoch haben wir das Thema mit der eigenen Zubereitung der Currywurst abgeschlossen. Mit unseren Büchern gewappnet gingen wir also mit unserem Deutschkurs in die Küche. Dort angekommen wurden die eingekauften Zutaten vorgestellt: Würste (Schwein), Ketchup, Currypulver, Senfkörner, Anis und Muskatnuss. Bevor wir jedoch loslegen konnten, mussten wir erst einmal im Buch nachschlagen, wie Lena Brücker ihre Currywurst zubereitet hat, denn natürlich wollten wir uns an ihr Rezept halten. Also begannen wir damit, eine Flasche Ketchup in die Pfanne zugeben. Danach schütteten wir ordentlich viel Curry dazu. Am Anfang waren wir noch sehr zurückhaltend mit den Gewürzen, aber nach und nach blühten wir förmlich auf. Mit Anis und Muskatnuss musste natürlich sparsamer umgegangen werden, da diese ein sehr starkes Aroma haben. Gelegentlich schmeckten wir die Soße ab, bis sie uns letztendlich überzeugen konnte.
In der Zwischenzeit halbierten wir die Würste und haben sie anschließend in einer anderen Pfanne angebraten. Später schnitten wir sie noch klein und würzten sie noch ein wenig mit Currypulver. Danach fügten wir sie der Soße bei und ließen alles noch ein wenig köcheln bis wir es dann, zusammen mit Pommes, servieren konnten. Das Ergebnis hat uns sehr zufrieden gestellt und natürlich hoffen wir auch, dass Lena Brücke stolz gewesen wäre. Auf jeden Fall war das ein schöner Ausklang unseres Themas.
22.12.15 14:36


Das Verhältnis zwischen Lena Brücker und dem Ich-Erzähler

In der Novelle ,,Die Entdeckung der Currywurst’’ kehrt der unbekannte Ich-Erzähler nach 12 Jahren wieder nach Hamburg zurück, um sich, genau wie in Kindertagen, an Frau Brückers Imbissbude eine Currywurst zu kaufen. Dabei erzählte sie ihm, dass sie die Currywurst entdeckte. Einige Zeit später besucht er sie letztendlich im Altersheim, weil er mehr darüber wissen möchte. Lena Brücker und der Ich-Erzähler kennen sich schon sehr lange, da er die Currywurst schon früher bei ihr kaufte. Außerdem ist seine Mutter, die früher unter ihr wohnte, mit Lena befreundet. Am Anfang des Erzählers sind die beiden noch distanziert, aber im Laufe der Zeit nähern sie sich an und die Gespräche werden gefühlvoller. Der Ich-Erzähler wird zunehmend interessierter an ihrem früherem Leben als an der Currywurst, wobei er trotzdem erwartungsvoll ist und viele Fragen stellt, auf die Lena Brücke sehr detailliert antwortet. Jedoch schweift sie oft vom Thema ab. Lena strickt während sie erzählt und sie essen gemeinsam Kuchen und trinken Kaffee. Als der Unbekannte sie ein letztes Mal besuchen wollte, bekommt er die traurige Nachricht, dass sie verstorben ist. Sie hinterließ ihm ein Paket mit dem Pullover, den sie gestrickt hatte, und dem Rezept für die Currywurst.

Alles in allem, begann die eigentliche Beziehung zwischen den beiden erst, als er sie im Altersheim besuchen gegangen ist, um mehr über ihre Entdeckung der Currywurst zu erfahren. Lena erzählt viel aus ihrem früherem Leben und geht eher weniger auf die Currywurst ein. Am Anfang ist der Ich-Erzähler ungeduldig, aber im Laufe der Zeit wird er geduldiger und interessierter an ihrem Leben. Er freut sich auf die Besuche und hilft ihr auch im Alltag, deshalb würde annehmen, dass sich zwischen den beiden freundschaftliche Beziehungen entwickelt haben.
14.12.15 20:32


7.12.15 19:40


Lena Brückers Wohnung und Umgebung

Lena Brücker, die Hauptfigur aus dem Buch ,,Die Entdeckung der Currywurst’’, lebt in der Brüderstraße in Hamburg. Sie bewohnt eine Dachgeschosswohnung eines mehrstöckigen Hauses, in der sie früher zusammen mit ihrem Mann und ihrem Sohn gelebt hat und später mit dem Soldaten Hermann Bremer. Das Haus in der Brüderstraße liegt in einem Quartier, das im Westen durch den Holstenwall, im Süden durch die Ludwig-Erhard-Straße, im Norden durch die Kaiser-Wilhelm-Straße und im Westen durch die Fuhlentwiete begrenzt wird. Das Zentrum dieses Quartiers bildet der Großneumarkt. Kohlhöfen und Wexstraße laufen auf den Großneumarkt zu. Die Brüderstraße schafft eine Verbindung zwischen den beiden Straßen, eine Kreuzung vom Großneumarkt entfernt. Im gemeinsamen Hausflur führt eine Treppe zu Lenas Wohnung, die mit einer Küche, einer Kammer, einem Schlafzimmer, einem Badezimmer, einer separaten Toilette, einem Wohnzimmer und einem Flur ausgestattet ist. Das Schlafzimmer, das Wohnzimmer und die Küche sind zur Straße ausgerichtet, was den direkten Ausblick auf die Straße ermöglicht. Während seiner Zeit bei Lena, sieht Bremer oft aus den Fenster und beobachtet die Menschen. In der Küche steht ein gusseiserner Ofen, den Lena für die Beheizung der Wohnung nutzt. Daneben baut sie später mit Bremer die Matratzeninsel auf. Außerdem befindet sich dort eine Küchenzeile, wie auch ein Küchentisch. Angrenzend daran, befindet sich die Kammer, die abschließbar ist. Dort versteckt sich Bremer manchmal, damit er nicht entdeckt wird. Im Wohnzimmer steht ein Schrank, in dem Lena Fotoalben und Bücher aufbewahrt. Daneben befindet sich das Schlafzimmer, in dem das durchgelegene Ehebett steht. Daneben ein großer Schrank, in dem Lena immer noch die Kleidung ihres Mannes aufbewahrt. Auch Anzüge, die Bremer anprobiert und trägt.
Skizze:

3.12.15 22:12





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung